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Hochsensible und Depression

Wichtiges über körperliche, psychische & seelische Ursachen sowie Heilmöglichkeiten

Eine Frau, die sich die Augen zuhält und im Bett liegt

Depressive Verstimmungen und Depressionen sind heute keine Seltenheit mehr. Bis zu 20 % aller Menschen durchleben im Laufe ihre Lebens eine depressive Phase, so schätzt das Bundesgesundheitsministerium. 

 

Ich persönlich finde, dass Hochsensible aufgrund ihrer Besonderheiten sehr "gefährdet" sind, an einer Depression zu erkranken.

 

Möge dir dieser Artikel Klarheit und Unterstützung schenken, wenn du persönlich betroffen bist oder jemand aus deinem Umfeld.

 

Definition: Was ist eine Depression?

Das Bundesgesundheitsministerium schreibt: "Depressive Störungen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Schätzungsweise 16 bis 20 von 100 Menschen erkranken irgendwann in ihrem Leben mindestens einmal an einer Depression oder einer chronisch depressiven Verstimmung (Dysthymie).

Frauen sind häufiger betroffen als Männer, ältere Menschen öfter als junge." 

Die Dunkelziffer könnte deutlich höher liegen, denn viele depressive Menschen suchen gar nicht nach Unterstützung durch Ärzte, Therapeuten oder Beratungsstellen. 

 

Und bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe können wir nachlesen, dass es wichtig ist, zwischen einer depressiven Verstimmung, die mit vorübergehender Niedergeschlagenheit, einem Stimmungstief oder Antriebslosigkeit einhergeht (die möglicherweise noch mit ein wenig Disziplin und positiver innerer Ausrichtung überwunden werden kann) und einer klinischen Depression zu unterscheiden. Eine klinische Depression beeinflusst das Denken, Fühlen und Handeln der Betroffenen tiefgehend und geht mit Störungen von Hirn- und anderen Körperfunktionen einher, so heißt es dort.

 

Symptome

Welche Symptome eine Depression mit sich bringt, darüber ist man sich in Fachkreisen relativ einig. Schwieriger wird es bei der Einschätzung der individuell empfundenen Schwere der Beschwerden. Hängt sie doch von körperlicher, geistiger, psychischer und seelischer Resilienz des Einzelnen ab und auch davon, wie gut ein Mensch in ein liebevolles und verständnisvolles Umfeld eingebettet ist.

 

Als Erkennungsmerkmale einer Depression gelten:

  • ein Sich-gedämpft-fühlen,
  • Antriebsverlust,
  • Erschöpfung,
  • große Kraftanstrengung, das Leben zu meistern,
  • Freudlosigkeit,
  • Hoffnungslosigkeit,
  • Traurigkeit,
  • mangelndes Interesse an Dingen, die früher Freude bereitet haben,
  • Langsamkeit im Denken, Handeln oder Sprechen,
  • Selbstmordgedanken,
  • Pessimismus,
  • Essstörungen,
  • Schlafstörungen.

Oftmals fühlen sich Betroffene schlecht, weil sie die Symptome nicht selbst meistern können. Es ist wichtig zu erkennen, dass Depressionen nicht allein durch positives Denken und Disziplin heilbar sind. In der Regel müssen psychische (die Persönlichkeit betreffend), seelische (die Spiritualität, den Sinn betreffend) und körperliche Ursachen ergründet, erkannt und liebevoll in Heilung gebracht werden.

 

Psychische Ursachen

Als "klassische" psychische Ursachen einer Depression gelten Ursachen wie:

  • Stress, Überforderung und Unterforderung,
  • Jobverlust,
  • Existenznöte, 
  • Ohnmacht, fehlende Teilhabe (finanziell, gesellschaftlich),
  • Ängste,
  • Verluste,
  • Trennungen,
  • Entwurzelung,
  • Krieg,
  • Flucht,
  • Krankheit,
  • Betrug,
  • Sexuelle Belästigung und Missbrauch,
  • Enttäuschung,
  • Desillusionierung,
  • Mobbing, Diskriminierung
  • Einbruch, Überfälle oder Diebstahl,
  • Leben in einem falschen Körper,
  • Schlafstörungen. 

 

Psychische Ursachen, die besonders Hochsensible betreffen

Die folgenden Ursachen empfinde ich bei Hochsensiblen zusätzlich zu den klassischen als sehr wirkstark:

Siehe auch "8 Dinge, die Hochsensible brauchen, um glücklich zu sein"

 

Im Buch "Mediale Medizin" * beschreibt Anthony William wie z.B. die oben genannten einschneidenden Erlebnisse "Minischlaganfälle" im Gehirn auslösen, die wiederum die Regenerationsfähigkeit und Resilienz der Betroffenen herabsetzen und dann zu den genannten Symptomen führen.

 

Seelische Ursachen

Psychische und seelische Ursachen sind oft schwer voneinander zu unterscheiden.  Hier kommt eine kleine Auswahl von depressionsauslösenden Aspekten, die ich als seelisch empfinde:

  • Traumatische Erfahrungen aus anderen Leben,
  • Ein Leben am Seelenplan, an der Bestimmung vorbei
    (Selbstverleugnung, Überanpassung, Festhalten an unpassenden Jobs aus Existenzangst etc.),
  • Fremdenergien aus diesem oder anderen Leben in Form von
    einem Bann, von Flüchen, Zaubern, Fremdhypnosen, Versprechen, Bündnissen, Verträgen, Eiden, Schwüren, Gelübden, Einweihungen, Sakramenten, Schocks, Panzer, Ketten, Versiegelungen, Karma, u.ä.

Mehr über diese Fremdenergien und wie du sie meisterst findest du in meinem Buch "Lebe deine HerzKraft" und im E-Book + Gesamtpaket "Lebe frei!".

 

Heilungswege für psychische-seelische Ursachen

Ich selbst habe bereits in meinen Zwanzigern einen Burnout, einen Boreout und eine (erst im Nachhinein als solche von mir erkannte) Depression durchlebt und kann wirklich beglückt schreiben: Es gibt Abhilfe! Es gibt Unterstützung! Und wir können heilen!

 

Für mich war dies ein Prozess, der mich sehr viel Zeit und Kraft gekostet hat und von viel Verzweiflung, Scham und Selbstzweifeln begleitet war. Ein Prozess, der durch die Erkenntnis, hochsensibel zu sein, enormen an Heilungsimpulsen gewonnen hat. Erst durch das Erkennen meines SoSeins, konnte ich Frieden mit mir schließen und immer mehr ich selbst sein. Eine herrliche Befreiung.

 

Ich persönlich habe mich nicht an eine Selbsthilfegruppe, an Ärzte oder Therapeuten gewendet. Ich wollte es allein schaffen, meine Tiefs zu meistern, hatte das Gefühl, ohnehin nicht wirklich verstanden zu werden. Meine Unterstützung fand auf wundersame Weise in Form von Büchern oder Äußerungen von lieben Menschen zu mir, die immer zur rechten Zeit mit den passenden Hilfestellungen, Übungen und Anregungen daherkamen. 

 

Dennoch: Es ist unfassbar wertvoll, wenn wir es uns erlauben, Hilfe anzunehmen. Besonders dann, wenn die Depression wirklich tiefgreifend ist. Dann ist es besonders wichtig, wenn wir Gefühle von Schuld und Scham oder Selbstvorwürfen ablegen und Hilfe annehmen.

 

Inzwischen ist eine Depression eine durchaus anerkannte, wenn auch noch nicht vollumfänglich erfasste Erkrankung. Deshalb ist das Netz aus Unterstützung mittlerweile tragfähig und kompetent. Auch Hochsensible können bereits gute Unterstützung von hochsensiblen und damit noch verständnisvolleren und kompetenteren Therapeuten erfahren. 

 

Was Hilfe und Unterstützung bieten kann, sind (ich habe fast alles selbst getestet und sehr davon profitiert :-)):

  • Die Anerkennung dessen, dass du krank bist, dass du eine Depression hast.
    Erst dadurch entsteht der Raum für Handlung, die Offenheit für Unterstützung und die Bereitschaft zur Heilung.
  • Medikamente (Schulmedizin, Alternativmedizin, Homöopathie - wähle achtsam, was zu dir passt),
  • Nahrungsergänzungen (siehe "Körperliche Ursachen & Heilung")
  • Psychotherapie,
  • Systemisches Coaching, Familienaufstellungen,
  • Schamanische Begleitung,
  • Geistheilung,
  • Selbsthilfegruppen - Austausch mit anderen Betroffenen oder Hochsensiblen,
  • Dankbarkeitsroutinen,
  • Tanztherapie,
  • Musiktherapie,
  • tiergestützte Therapie,
  • Körpertherapie (Osteopathie, Shiatsu, Yoga, u.ä.)
  • Waldbaden,
  • Gärtnern,
  • Berufungs-Beratung.

Eine Depression zu meistern erfordert Geduld, Zuversicht und Kraft. Aber wir können sie meistern! 

 

Für mich war die Erkenntnis, dass es auch rein körperliche Ursachen für eine Depression geben kann, unfassbar wertvoll. Hatte ich mich doch lange auf mein seelisches und psychisches Heil fokussiert. Das hat mir zwar eine Menge Resilienz und Erkenntnisse geschenkt, doch richtig Fahrt hat meine seelische Balance erst mit der körperlichen Gesundung aufgenommen.  

 

Körperliche Ursachen & Heilungswege

Von den körperlichen Ursachen einer Depression habe ich erst über die Bücher von Anthony William * erfahren. In offiziellen Quellen liest man wenig darüber. Und auch in meinen Ausbildungen zur Gesundheitsberaterin und zur Psychopädin habe ich darüber nichts erfahren. Umso wertvoller ist es mir, dass dieses Wissen auf anderem Wege zu mir gefunden hat und ich es hier mit dir teilen kann.

 

Anthony William sieht in folgenden körperlichen Aspekten Auslöser für eine Depression:

  • Nebennieren-Schwäche,
  • Vireninfektion durch den Epstein-Barr-Virus,
    der sich an Nerven heftet und zu Entzündungen führt.
  • Schwermetalle wie Quecksilber, Aluminium (und sein Nebenprodukt Fluorid) und Kupfer, die sich im Körper und Gehirn sammeln, durch säuernde, eiweißreiche und fettige Ernährungsweise oxidieren und die Aktivität der elektrischen Impulse im Gehirn mindern.
  • Gifte wie Pestizide, Herbizide, Fungizide, Formaldehyde, Lösungsmittel, Lebensmittelzusätze, u.ä., die Neuronen und Neurotransmitter schädigen.
  • Ein Mangel an Elektrolyten, die für die Weiterleitung von elektrischen Impulsen im Gehirn benötigt werden.

Was Abhilfe schafft, kannst du in meinem Artikel "Heilsame Morgenroutine" in meinem wisdom of nature Blog nachlesen.

 

All diese Aspekte können dazu führen, dass wir uns erschöpft, antriebslos, verlangsamt, traurig, überreizt, fehl am Platz, nicht leistungsfähig oder unvollkommen fühlen. Dass wir die Verbindung zu unserer Kraft, unserem inneren Feuer, unseren Herzenswünschen und unserer Kreativität verlieren.

 

 

Heilungswege - Ernährung:

 

Anthony William empfiehlt zur Heilung der körperlichen Aspekte einer depressiven Erkrankung eine Ernährung, die pflanzenbasiert, salz- sowie fettarm ist und empfiehlt zumindest (für eine Zeit) auf diese Lebensmittel zu verzichten:

  • Fleisch,
  • Fisch,
  • Eier,
  • Milchprodukte,
  • Glutenhaltiges Getreide (glutenfreier Hafer und Hirse sind erlaubt),
  • Mais,
  • Rapsöl (Oliven- und Kokosöl sind in kleinen Mengen erlaubt),
  • Soja,
  • Zucker (außer Honig, Ahornsirup, Kokosblütenzucker),
  • Koffein,
  • Kakao, 
  • Alkohol, Essig und Drogen.

Siehe auch mein Artikel "Heilsame Morgenroutine" in meinem wisdom of nature Blog.

 

Als besonders heilsam werden in seinem Buch "Mediale Medizin" * die folgenden Lebensmittel und Nahrungsergänzungen genannt. Auch dies habe ich selbst getestet und bin begeistert von den gesamtgesundheitlichen Wirkungen. Ich fühle mich seit meiner Ernährungsumstellung und der Integration unten genannter Lebens- und Nahrungsergänzungsmittel sehr viel resilienter, kraftvoller, ruhiger, gelassener, ausgeglichener, zuversichtlicher, vertrauensvoller... 

 

Die empfohlenen Lebensmittel:

  • wilde Blaubeeren,
  • Spinat,
  • Hanfsamen,
  • Korianderblätter,
  • Walnüsse,
  • Kokosöl,
  • Sprossen,
  • Grünkohl,
  • Aprikosen,
  • Avocados.

Ich liebe Anthonys Buch "Medical Food", * in dem nahezu jedes Obst und Gemüse ganz genau mit seiner körperlichen, seelischen und psychischen Heilkraft beschrieben ist. Eine wahre Fundgrube der Unterstützung.

 

Für mich war und ist es sehr sehr befreiend zu wissen, was ich selbst für meine psychische, seelische und körperliche Gesundung tun kann. Dass ich in jedem Moment meines Lebens von Heilsamem umgeben bin. Dass Mutter Natur uns diesbezüglich so reich beschenkt, empfinde ich als sehr sehr nährend und stabilisierend.

 

Viele depressive Menschen sind oft so antriebsschwach, dass eine Therapie der psychisch-seelischen Aspekte der Erkrankung zu viel Kraft kostet. Deshalb ist die Unterstützung auf körperlicher Ebene aus meiner Sicht ein wertvoller erster Schritt der Genesung. Verlassen uns Erschöpfung und Antriebslosigkeit durch eine körperliche Stärkung, sind wir imstande, uns auch der anderen Aspekte unserer Erkrankung zu widmen. 

 

 

Heilungswege - Nahrungsergänzungsmittel:

 

Ich weiß, dass es konträr diskutiert wird, ob Nahrungsergänzungsmittel (NEMs) nötig sind oder nicht. Folge einfach deinem Herzen und den Signalen deines Körpers. Mir haben NEMs sehr geholfen, weil meine Depots an wichtigen Mikronährstoffen aufgrund einer Stoffwechselerkrankung erschöpft waren und ich auf feinstofflicher Ebene keine wirksame Alternative für mich finden konnte. Aber mein Weg muss nicht dein Weg sein. :-)

 

Hier kommen die von Anthony William empfohlenen Nahrungsergänzungsmittel (vorzugsweise von der Firma vimergy, erhältlich z.B. bei supplementa) für dich:

  • Vitamin B12 (als Methylcobalamin oder Adenosylcobalamin),
  • Vitamin C,
  • Vitamin D3,
  • Vitamin E,
  • Magnesium,
  • Spirulina,
  • Süßholzwurzel,
  • Zitronenmelisse,
  • Ashwaghanda (Schlafbeere) und einige mehr. 

Für Betroffene: Erkrankung akzeptieren - Hilfe annehmen - Die ersten Schritte gehen

Ob wir nun eine depressive Verstimmung oder eine Depression durchleben, in dieser Phase unseres Lebens ist es nicht so leicht, sich aufzuraffen und eine wirksame Veränderung im Leben vorzunehmen. Deshalb kann es hilfreich sein, kleine überschaubare Schritte - einen nach dem anderen zu machen. Mit dem Machbaren zu beginnen und sich voranzuarbeiten. Oder sich dem Alltag einmal komplett zu entziehen und eine Kur zu machen. 

 

Vielleicht kannst du dich auch einem liebe- und verständnisvollen Menschen in deinem Umfeld anvertrauen. Von ihm Unterstützung bei der Nahrungsumstellung finden. Es kann ganz hilfreich sein, wenn es jemanden gibt, der dich für eine Zeit nach den oben genannten Maßgaben bekocht. Denn eine Ernährungsumstellung kann ein unfassbar schwerer Schritt während einer Depression sein und in Kliniken und Kurhäusern wird selten nach oben genannten Kriterien gekocht.

 

Beratschlage dich mit jemandem, der kompetent und dir wirklich zugetan ist. 

Du wirst deinen Weg finden, auch wenn er dir gerade verborgen zu sein scheint!

Ich weiß wovon ich schreibe. :-)  

 

Für Angehörige & Freunde: Hilfe schenken - Gut für sich selbst sorgen

Vielleicht bist nicht du die oder der Betroffene, sondern ein Familienmitglied, eine Freundin oder ein Bekannter? Dann ist deine Hilfe wertvoll, aber auch dein Vorbild in Sachen guter Selbstfürsorge. Gerade für begleitende Hochsensible gilt es, eine gute Form der Abgrenzung zu finden und sich selbst zu reinigen, um ganz in der eigenen Kraft bleiben zu können. (Siehe auch "Wenn Hochsensible ihre Eltern pflegen").

 

Als mein Vater aufgrund seiner Parkinsonerkrankung zusätzlich an einer Depression erkrankte (beides sind laut Anthony William Erkrankungen, die mit einer Schwermetallvergiftung einhergehen), war es für mich ungemein schwierig, die Balance zwischen Unterstützung und Selbstschutz zu finden.

Die Depression legte sich wie eine düstere Decke auf die gesamte Familie. Und ich beging den Fehler, meinem Vater die Energie zu schenken, die er selbst nicht mehr aufbringen konnte. Meine Energie. Das war zutiefst erschöpfend und für niemanden von uns zweckdienlich.

Zusätzlich fiel es mir ungemein schwer zu akzeptieren, dass mein Vater einen Weg im Umgang mit seiner Krankheit wählte, der aus meiner Sicht (die sich leider bestätigte), keine Aussicht auf Heilung hatte. Die für mein eigenes Wohl notwendige Distanzierung von meinem Vater schmerzt mich noch heute, lange nach seinem Tod. 

 

Ich wünsche dir von Herzen, dass du einen gesunden und für dich zuträglichen Weg der Begleitung eines lieben Menschen findest. Aufgrund meiner Erfahrungen, finde ich es ungemein wertvoll, wenn du bei der Unterstützung eines depressiven Menschen folgende Aspekte berücksichtigst:

  • Dich informieren und belesen.
    (Eine Depression ist nicht mit motivierenden Sprüchen heilbar, sie benötigt Verständnis und einen langen Atem. Ein an Depression erkrankter Mensch kann sich nicht in dem Sinne "zusammenreißen" oder positiv ausrichten, wie es ein gesunder Mensch kann. Es bedarf wirklich einer körperlichen Heilung und der Befriedung psychischen und seelischen Schmerzes.)
  • Deine Hilfe aktiv anbieten oder mögliche Hilfe von Dritten vermitteln.
    (Denn viele depressive Menschen trauen sich nicht, um Hilfe zu bitten.)
  • Dranbleiben, denn eine Depression dauert oftmals Monate oder Jahre und kann einsam machen.
    (Signalisiere im Rahmen deiner Kräfte immer einmal wieder dein Interesse an der Person und ihrem Empfinden.)
  • Die Wahrnehmungen der erkrankten Person würdigen und anerkennen.
    (Nicht kleinreden, werten oder relativieren und erst nach einer Wertschätzung behutsam in konstruktive Bahnen lenken. Denn der Schmerz will anerkannt sein.)
  • Die Verantwortung für den Heilungsprozess bei der erkrankten Person belassen. 
    (Ansonsten besteht die Gefahr des "Mittragens" und "Co-Erkrankens").
  • Gut für dich selbst sorgen und nur in dem Rahmen helfen, wie es deinen eigenen Kräften entspricht.
  • Kompetente Hilfe von außen (Ärzte, Therapeuten, Berater, Seelsorger) einbeziehen.
  • Natur und Tiere einbeziehen.
    (Sprich Spaziergänge oder Tierbesuche organisieren.)

 

Ich wünsche dir und / oder deinen Liebsten viel Kraft, Zuversicht, Mut und Durchhaltevermögen!

Sei offen für Wunder! 

 

Alles Liebe und zart starke Grüße,

deine Inga

 

 

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