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Wie Hochsensible aus dem Gedankenkarussell finden

Sorgen, ToDos & Ideen klug meistern - 8 Tipps

Frau am Schreibtisch, die sich die Schläfen reibt

Wir Hochsensible machen uns viele Gedanken. Gedanken über Erlebtes, über ToDos und über Verbesserungsmöglichkeiten. Die Flut an Informationen und Aufgaben kann uns genauso Kopfzerbrechen bescheren wie unsere sprudelnde Kreativität.

 

Meine acht liebsten Tipps wie du das Gedankenkarussell entschleunigst und entspannt deinen Alltag meisterst.

 

 

Entschleunigung & Achtsamkeit im Alltag

Den ein oder anderen dieser Tipps kennst du bestimmt schon. Ich persönlich freue mich über jede Erinnerung an sie, denn sie gehen im hektischen Alltag schnell einmal unter.

 

1 Atmen

 

Abstand zum Geschehen und zu all unseren ToDos gewinnen wir beinahe unheimlich leicht mit dem bewussten Atmen. Schon einige bewusst wahrgenommene Atemzüge können uns aus dem Gedankenkarussell befreien. Beim Einatmen kannst du dir vorstellen Zuversicht und Energie in deinen Körper fließen zu lassen, beim Ausatmen lässt du Anspannung und Stress ziehen.

 

 

2 Natur genießen

 

In der Natur erholen wir uns eins zwei fix. Ein wenig Bewegung in der Natur bringt auch die Gedanken in Fluss und lässt Lösungen für knifflige Aufgaben schneller an die Oberfläche treten. Außerdem halten Pflanzen und Tiere Energie und Rat bereit, der uns wertvoll sein kann. Ich für meinen Teil lasse mich gern von Bäumen, Baumnymphen und anderen Zauberwesen des Waldes inspirieren. Auch die Augen können sich durch den Blick in die Ferne wie auf wunderschöne Details an Blättern, Blüten und kleinen Tieren herrlich entspannen. Und die Düfte und Klänge der Natur haben eine nachweislich ausgleichende Wirkung auf uns.

 

 

3 Glukose in Form von Obst und Gemüse essen

 

Unser Gehirn benötigt Glukose, um all die vielen Denkprozesse meistern zu können. Unter Stress verbrennen wir besonders viel Glukose und so kann es zu Konzentrationsschwierigkeiten und Nervosität kommen, wenn wir unsere Speicher nicht rechtzeitig auffüllen. 

Also futtere mindestens alle eineinhalb bis zwei Stunden reichlich Obst wie wilde Blaubeeren, Melonen, Bananen, Kakis, Papayas, Feigen, Orangen, Mangos, Mandarinen, Datteln oder Honig oder aber Süßkartoffeln, Rote Bete, Kürbis und Kartoffeln. 

 

 

4 Achtsamkeit - Bewegungen entschleunigen, mehr Pausen machen

 

Wenn wir viele Aufgaben zu meistern haben, dann beschleunigen wir uns gern einmal. Hochsensible hegen hohe Ansprüche an sich selbst, neigen zum Perfektionismus und zur besonderen Fürsorge für andere. Deshalb überholen wir uns schon einmal selbst, um alle gesteckten Ziele und Aufgaben möglichst zeitnah zu erreichen bzw. zu erledigen.

 

Doch je schneller wir werden, desto fahriger und gestresster werden wir auch oft. Desto weniger sind wir verbunden mit unserer besonderen, spürigen Kraft. Deshalb habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, mich immer wieder bewusst aus meinem Tun herauszuziehen, einen regelrechten Bruch in den vermeintlichen hektischen Flow zu bringen. Meine Bewegungen zu verlangsamen, beim Gehen zum Aktenschrank oder zum nächsten Termin sehr bewusst in die Fußsohlen hineinzuspüren. Mehr Pausen einzubinden.

 

Das hilft mir ungemein, gar nicht erst ein Gedankenkarussell entstehen zu lassen!

 

 

5 Die eigenen Ansprüche überdenken :-)

 

Ja, ich weiß, wir Hochsensible mögen es gern rund und stimmig und mit Hand und Fuß und möglichst richtig gut gemacht. Mir geht es da nicht anders. Und doch ist es wertvoll, wenn wir dann und wann unsere Ansprüche hinterfragen. Mir helfen diese Fragen: 

 

Muss das jetzt wirklich fertig werden?

Muss das jetzt wirklich fertig werden?

Muss das jetzt wirklich fertig werden?

Muss das jetzt wirklich fertig werden?

Muss das jetzt wirklich fertig werden?

 

  

Tagebücher & Listen

Weißt du, warum ich so gerne blogge? Weil ich auf diese Weise meine Gedanken ordne und für das Tagebuch-Schreiben nicht der Typ bin. :-) Meine Innenwelt in Worte zu fassen, schafft Klarheit, schenkt Erkenntnisse über Zusammenhänge, fördert die Dankbarkeit für Gemeistertes, die Geschenke des Lebens und für die eigene Einzigartigkeit. Kurzum: Schreiben lässt meine Lebensfreude wachsen.

 

Darum lege ich dir ans Herz, Tagebücher (on- oder offline) und Listen zu schreiben. :-)

 

 

1 Sorgentagebuch & Sorgen-Priorisierung

 

Treiben dich Sorgen um, lege ein Sorgentagebuch an, in dem du all deine Sorgen notierst. Diese fühlen sich auf diese Weise wahrgenommen und gehört und geben Ruhe. Außerdem gewinnst du einen Überblick über deine Sorgen und kannst "aus der Draufsicht", sprich beim Lesen deiner niedergeschriebenen Sorgen mit Abstand und etwas Neutralität erkennen, wie real deine Sorgen wirklich sind. 

 

Wenn du ein bildlicher Mensch bist, dann nimm dir Zettel und Stift, male einen Kreis auf dein Blatt Papier und notiere in diesem Kreis all die Sorgen, deren Behebung in deiner Macht stehen. Außenherum notierst du Sorgen, die du gerade nicht selbst lösen kannst. Lass am Rand Raum für die Niederschrift von Lösungen für die Sorgen, die du selbst beheben kannst und für mögliche Unterstützer.

 

 

2 Aufgabenlisten

 

In unseren Zeiten gibt es immer viel zu tun. Manchmal kommt es mir so vor als würden wir absichtlich mit Selbstverwaltung und einer Unmenge an Aufgaben in Beruf und Familie bombardiert, um nicht auf kluge Gedanken und in unsere wahre Kraft und Kreativität zu kommen. ;-) 

 

Die vielen ToDos schwirren uns im Kopf herum, gespickt mit den ängstlichen Überlegungen, ob wir all diese Aufgaben werden rechtzeitig erledigen können. Also bringe Ordnung in deine Aufgaben, in dem du sie notierst und anschließend priorisierst und mit der Minutenanzahl dekorierst, die ihre Erledigung deiner Schätzung nach in Anspruch nimmt. Du wirst sehen, aus dem großen unübersichtlichen Aufgabenberg wird eine handliche und machbare Aufgabenliste. Wenn du dann auch noch notierst, wer dir die ein oder andere Aufgabe abnehmen oder dich bei der Erledigung unterstützen kann, wird der Aufgabenberg noch ein wenig handlicher.

 

 

3 Kreativitätstagebuch - Ideenmaps - Projektlisten

 

Und dann gibt es auch noch die Scannerpersönlichkeiten unter uns. Die Vielinteressierten und Vielbegabten, die ständig Ideen für spannende neue Projekte in sich bewegen. Auch mir möchte manchmal der Kopf zerspringen, wenn ich meine verschiedenen Herzensprojekte unter einen Hut bringen möchte. Es gibt Tage, da fühle ich mich von meiner eigenen Kreativität durch die Gassen getrieben. 

 

Deshalb lege ich immer gerne Ideenlisten an. Selbst neben dem Bett liegen manchmal Zettel und Stift, damit ich nächtliche Ideen und Träume notieren kann. Mein Smartphone muss die ein oder andere Idee in seinem schlanken Leib speichern, wenn ich gerade unterwegs bin und auch in der Handtasche befinden sich Notizblock und Kugelschreiber.

 

Dann und wann trage ich alle Ideen zusammen (bei der erneuten Betrachtung erkenne ich recht schnell, welche Idee ein Schnellschuss und welche umsetzungswert ist) und mache Projektpläne und Aufgabenlisten aus ihnen. Das entlastet meinen Kopf ungemein und schenkt mir obenauf noch jede Menge pritzliger Freude an meinem Ideenreichtum. :-)

 

 

Ich wünsche dir viel Freude und Leichtigkeit im Umgang mit deinem Gedankenkarussell. Wenn du wertvolle Übungen dazu in deinen Alltag integrieren möchtest, dann schließe dich der Jahresgruppe für Hochsensible an oder buche das passende 2-teilige Web-Seminar "Wie du den Kopf frei kriegst" der Jahresgruppe am 22.7. & 3.8.22. Denn jedes der Web-Seminare kannst du auch einzeln buchen. :-)

 

Lebe deine zart starke Kraft!

Alles Liebe, deine Inga

 

 

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