Wintersonnenwende - Wiederkehr des Lichts

Fest der Stille und inneren Einkehr in größtmöglicher Weisheit

Heute darf die Wintersonnenwende (auch Jule genannt) gefeiert werden. Denn nun kehrt die Sonne zurück, die Tage werden wieder länger, „das Licht siegt über die Dunkelheit“.

 

Heute ist ein Fest der Stille und Meditation. Und ein Tag, der großen inneren Wandel möglich macht. Denn heute ist die Kraft der inneren weisen Frau / des inneren weisen Mannes besonders präsent. Und mit der Kraft all unserer vergangenen Erfahrungen und der künftigen Potenziale können wir heute ein ganz besonderes Fest feiern. Ein Fest, an dem wir Altes abstreifen und im alten Jahr lassen wie die tote Haut einer Schlange. Und ein Fest, an dem wir Neues einladen können, das wir dem neu erwachenden Licht präsentieren, es von ihm nähren und wärmen lassen können.

 

Hier kommen meine Anregungen wie du dieses Fest feiern kannst.

 

 

Wie du Jule feiern kannst

Selbstverständlich kannst du ein großes oder kleines Fest organisieren. Deine Freunde einladen, eine Feuerschale bzw. Kerzen aufstellen und mit deinen Freunden oder im Frauenkreis / Männerkreis die folgenden Anregungen und kleinen Rituale erproben.

 

Ich selbst liebe es am Sonnwendtag oft sehr besinnlich und ruhig und feiere lieber für mich allein oder mit meinem Freund. Wohl wissend, dass in sehr vielen Regionen der Welt gerade Wintersonnwend gefeiert wird, und ich von der Kraft all dieser Feierlichkeiten mitgetragen bin und mich verbunden fühlen darf.

 

Ob nun mit Freunden oder allein, meine Anregung für die Wintersonnenwende ist: Nimm dir mindestens ein paar Minuten Zeit. Besonders eindrucksvoll ist das am Abend.

 

Komm' zur Ruhe. Lösche das Licht, nimm die Dunkelheit wahr und entzünde in dieser Dunkelheit eine oder mehrere Kerzen oder auch ein Feuer als Symbol für die Wiederkehr des Lichts.

 

Halte für einige Minuten inne, wenn du magst meditiere.

 

Dabei bist du eingeladen, die Dunkelheit im Außen und auch den Schatten in dir zu würdigen. Vielleicht ist mit der Dunkelheit in dir etwas wie eine große Müdigkeit, Trauer oder Erschöpfung verbunden. Eine Sehnsucht nach Stille und Ruhe, nach Pause und Innehalten.

 

Vielleicht ist mit der Dunkelheit in dir aber auch etwas Kuscheliges verbunden. Für mich fühlt sich meine innere Dunkelheit oft an wie eine Höhle in mir selbst. Als würde ich mich in meinen eigenen Bauch kuscheln. Als würde meine Lebenskraft wie ein kleines Samenkorn im inneren meines wundervoll rot-warmen Bauchraums auf die Wiederkehr des Lichts warten. Ganz zurückgezogen und geschützt dort ausharren wie die unsägliche Lebenskraft eines winterlichen Baumes, der von außen tot erscheint und innerlich nur auf das neue Erwachen wartet. 

 

Vielleicht wächst mit der Würdigung der Dunkelheit, der Ruhe und des Stillstands in dir auch eine große Freude und Dankbarkeit über das Erreichte und all die Geschenke, die du im vergangenen Jahr bekommen hast. 

 

Du kannst den heutigen Tag nutzen, um zu reflektieren, was du nun loslassen möchtest, weil es seinen Dienst getan hat. Ein Verhalten, eine Idee, ein Gedanke, ein Gefühl. Und dann öffne dich dem Neuen!

 

Wenn du magst, dann meditiere über folgende Fragen und notiere dir deine Antworten:

 

Wende dich der DUNKELHEIT zu und benenne die Antworten auf diese Fragen:

  • Was streifst du heute und in den kommenden Rauhnächten (für mich ab heute bis zum 6.1., für andere ab dem 25.12. bis zum 6.1.) in Dankbarkeit und Wertschätzung! ab?
  • Was gehört der Vergangenheit / dem alten Jahr an?

Beispiel: Danke Wut auf ..., dass du da warst und mich auf ... aufmerksam gemacht hast / mein Antreiber warst. Ich lasse dich nun los und belasse dich im alten Jahr.

 

Wende dich dem KerzenLICHT bzw. dem Feuer zu und benenne mögliche Antworten auf diese Fragen:

  • Und was willst du heute bzw. in den kommenden magischen Rauhnächten nähren?
  • Was soll im wiederkehrenden Licht neu erblühen?
  • Was soll dich 2018 ausmachen?
  • Welchen Fokus setzt du?
  • Was lädst du ein?
  • Was willst du in dir stärken?
  • Welche Ressourcen willst du wieder erwecken und nähren?

Beispiel: Freude, ich lade dich in mein Leben ein. Ich möchte dich mit dem wiederkehrenden Licht nähren, wachsen und gedeihen lassen, dich in all deinen Facetten erfahren und das neue Jahr mit dir verbringen.

 

Oder begehe die Wintersonnenwende ganz nach deinem Gusto. Singe, tanze oder genieße in Stille!

Ich wünsche dir eine bezaubernde Zeit!

 

zart starke Grüße

deine Inga

 

PS: Ein etwas anderes sehr kraftvolles Ritual werden wir am 13.1.2018 beim JAHRESAUFTAKT begehen, um deine Intention für 2018 zu finden. Danach führe ich dich mit der neuen Online-Jahresgruppe kraftvoll durch ein zart starkes, weibliches Jahr voller Wurzelkraft und Entfaltungspotenzial!

 

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