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Die größte Falle für hochsensible & feinfühlige Menschen

5 Tipps, wie du ganz in deine Kraft findest

Foto von Inga Dalhoff und einer erschöpften Frau

Die größte Falle für hochsensible und feinfühlige Menschen ist oftmals ihre Vergangenheit.

 

Sie haben Einschneidendes erlebt, tragen eine tiefe Verletzung in sich, haben möglicherweise erfahren, dass ihre Bedürfnisse nicht erkannt und erfüllt wurden.

 

Vielleicht ist ihnen auch vorgelebt worden, dass Sensibilität und eine feine Wahrnehmung eine Schwäche ist.

 

All das kann ihnen das Gefühl geben, Spielball des Lebens zu sein. Sie fühlen sich mehr als Opfer und weniger als König oder Königin in ihrem Leben. 

 

Sie fühlen sich ausgeliefert - dominanten Menschen, Fremdenergien, gesellschaftlichen Entwicklungen, Veränderungen im beruflichen Umfeld oder in Partnerschaften. 

 

Wenn du dich darin wiedererkennst => Hier findest du 5 machbare Tipps für mehr Kraft im Alltag.


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Wenn Sensible Menschen im Drama gefangen sind

Fühlen wir uns als Spielball des Lebens und gelingt der Shift nicht, uns nach Innen zu wenden, alte Wunden zu heilen und uns selbst die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen, besteht die Gefahr, dass wir uns aus unserem Empfinden des Opferseins heraus in Schuldzuweisungen verfangen. Dass wir andere für unsere Misere verantwortlich machen.

 

Wir bewegen uns dann in einer Dynamik, die von Stephen Karpman als Dramadreieck oder Täter-Retter-Opfer-Dynamik bezeichnet wird:

 

Wir fühlen uns als Opfer der Umstände, sehen andere als Schuldige an, die uns etwas angetan haben. Verlangen von diesen Gerechtigkeit oder Wiedergutmachung. Vielleicht möchten wir aus unserer Not heraus auch anderen helfen, denen es ähnlich ergeht wie uns. Dabei verstricken wir uns immer mehr in einem Strudel, in dem um Aufmerksamkeit und Lebensenergie gekämpft wird.

 

Ein interessanter Podcast zu diesem Thema ist "Kampf um Lebensenergie" von Sandra Weber.


Die Dynamik erkennen und dich dabei nicht schuldig fühlen

Wenn wir erkennen, dass wir uns in dieser Retter-Täter-Opfer-Dynamik bewegen, fühlen wir uns möglicherweise ertappt oder schlecht. Vielleicht verurteilen wir uns oder gehen in den Widerstand. 

 

Bitte fühle dich nicht schuldig. Wir alle waren und sind öfter am Tag in diesen Dynamiken unterwegs. Jeder Film ist darauf aufgebaut, unsere ganze Gesellschaft funktioniert derzeit noch auf diese Weise.

 

Fühle dich eingeladen, einfach nur wahrzunehmen, was du gerade machst.

Geht es dir gut damit? - Dann belasse es dabei.

Geht es dir schlecht damit? - Dann ändere etwas.


Woran du erkennst, dass du mehr im Opfer als im KönigInnen-Modus bist

  • Da sind Gedanken von:
    "Ich schaffe das alles nicht."
    "Ich bin zu sensibel für diese Welt."
    "Alle anderen kriegen das hin, nur ich nicht."
    "Wenn ich für mich einstehe, dann akzeptieren andere das nicht."
    "Keiner versteht meine besonderen Bedürfnisse als hochsensibler Mensch."
  • Du gibst anderen die Schuld für deinen inneren Schmerz oder deine Überforderung.
  • Du schimpfst über andere, die Politik, das System.
  • Du willst andere retten, für Gerechtigkeit kämpfen.

Was du als sensibler Mensch tun kannst, um wieder in den KönigInnen-Modus zu kommen

Ein schlechtes Gefühl, negative Gedanken & Worte verlassen deinen Körper,

reisen einmal um die Welt und fahren dir wie ein Pfeil in den Rücken.

 

Positive Gefühle, Gedanken & Worte, verlassen deinen Körper,

reisen einmal um die Welt und stärken dir den Rücken.

 

Indianische Weisheit aus meinem Buch "Lebe deine HerzKraft"

  1. Atme tief durch, tritt einen Schritt zur Seite und werde zur liebevollen BeobachterIn.
    Wie siehst du dich und alle Beteiligten mit den Augen der Liebe?

  2. Wenn du merkst, dass deine Gedanken negativ sind, dann halte inne und formuliere deine Gedanken positiv.  Was könnte das Geschenk in deiner Situation sein?

  3. Gehe in deine Gestaltungsmacht: Was kannst du jetzt für dich tun? Und tue es.

  4. Öffne dich der Idee, dass du nicht anderen helfen musst, um die Welt ein bisschen liebevoller zu machen. Es reicht, dich selbst zu lieben und von dieser Liebe etwas abzugeben, wenn du mehr als genug hast. Denn in dem du dich selbst liebst, ermutigst du auch andere, das selbe für sich zu tun.

  5. Heile die "Urwunde", die ursprüngliche Verletzung oder Prägung, die zu deiner heutigen Sicht auf die Dinge und zu deinem schmerzlichen Empfinden geführt haben. Sie können in deinem jetzigen Leben, anderen Inkarnationen oder der Ahnenreihe liegen.
    Vielleicht hast du dafür bereits eine Methode an der Hand, sonst wende dich damit an einen Coach oder eine Therapeutin. Auch ich bin gern an deiner Seite.

"Sei du selbst die Veränderung, die du sehen willst, statt zu versuchen, andere zu ändern."

 

Arleen Lorrance


Fazit

  1. Verletzungen, Prägungen und Erfahrungen können dazu führen, dass wir uns als Opfer der Umstände erleben.

  2. Wir erkennen das daran, dass wir uns ausgeliefert fühlen, anderen die Schuld für unser Erleben geben und nicht so recht wissen, wie wir uns selbst helfen können.

  3. Wir dürfen innehalten und uns fragen:
    Wie sieht die Situation aus, wenn ich mit den Augen der Liebe darauf blicke?
    Was könnte das Geschenk meiner Situation sein?
    Was kann ich jetzt für mich tun?
    Was, wenn ich mich selbst liebe?
    Wie kann ich meine Urwunde heilen?

 


Praxistipps für den Umgang mit Hochsensibilität & Feiner Wahrnehmung

Buchcover "Hochsensibel - einfach besser leben"

Wenn du dich dem Leben sehr ausgeliefert fühlst, fällt es dir mitunter schwer, deinen Weg klar zu sehen und selbstbewusst zu gehen.

 

In meinem Buch "Hochsensibel - einfach besser leben" findest du viele Alltagstipps und Meditationen, die dir Halt geben und dir neue Perspektiven schenken.

 

In meinen 1:1 Begleitungen bin ich an deiner Seite. Glaube an dich, wenn du es gerade nicht kannst. Halte den Fokus - klar und mit Herz. Wir üben wirksame, alltagstaugliche Methoden ein, die dein Leben nachhaltig leichter machen. Transformieren alte Wunden und Verletzungen. Machen achtsame Schritte in deinem Tempo - hin zu einem Leben, das dir wirklich entspricht.

 

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