Warum Hochsensible häufiger Geldsorgen haben als andere

Die 7 häufigsten Gründe für Geldmangel

Bild Männchen, dass über eine Mauer linst, weil dort unerreichbar das große Geld wartet

Es erscheint zutiefst ungerecht. Die sanften, alten Seelen, die so wertvolle Bewusstseins- und Transformationsarbeit leisten und Menschen in Wandlungsprozessen eine so gute Hilfe sind, stehen sehr oft finanziell mit dem Rücken an der Wand. Irgendwie will es ihnen trotz aller bewussten Lebens- und Unternehmensgestaltung nicht gelingen, in eine dauerhafte Geldfülle zu finden. Wie kommt das?

 

Aus meiner Sicht gibt es sieben Hauptgründe für finanziellen Mangel bei Sensitiven:

 

1. Mangelndes Selbstvertrauen

Wenn Hochsensible, Hellfühlige oder Hellsichtige (Sensitive) in ihrer Kindheit häufiger erlebt haben, dass ihre Wahrnehmung nicht geteilt oder nicht ernst genommen wurde, sind sie zutiefst verunsichert. In den seltensten Fällen gelingt ihnen der Rückschluss, dass jeder Mensch auf seine ureigene Art Sinneseindrücke verarbeitet und dass ihre eigenen Wahrnehmung sich eben von der Masse etwas unterscheidet. Vielmehr sind sie der Meinung, ihre Wahrnehmung wäre falsch. Sie verlernen, ihrem größten Talent zu vertrauen. Sie verlieren ihr Selbstvertrauen.

 

2. Angekratzter Selbstwert

Hochsensible, Sensitive und Heilberufler nehmen aufgrund ihrer besonderen Spürigkeit oder ihrer beruflichen Ausrichtung viele Eindrücke auf. Diese wollen verarbeitet werden. Das braucht Zeit, Kraft und viele Pausen. Vergleichen sie sich mit jungen Dynamikern aus unserer Leistungsgesellschaft, empfinden sie sich als nicht sonderlich belastbar oder leistungsschwächer. Das kratzt am Selbstwert. Und ein angekratzter Selbstwert ist keine gute Grundlage für eine stimmige Preisfindung oder kraftvolle Preisverhandlung.

 

3. On- & Off-Signale im Resonanzfeld

Hochsensible, Sensitive und Feinfühlige müssen sich regelmäßig Zeit für die Verarbeitung der aufgenommenen Sinneseindrücke nehmen. Sie wachsen mit ihren Erfahrungen und dürfen in Zeiten des Bewusstseinswandels auch reichlich eigene Themen bearbeiten. Besonders selbständige Hochsensible haben vielfältige Herausforderungen zu meistern, sich Ängsten, familiären und gesellschaftlichen Mustern zu stellen, Altes zu transformieren. Das kann mitunter so viel Zeit, Kraft und Energie in Anspruch nehmen, dass die Geldmanifestationskraft bzw. die Anziehungskraft auf die KlientInnen sinkt und die KundInnen ausbleiben.

 

4. Weniger Geld-Manifestationskraft I

Hochsensible, Sensitive und Feinfühlige betonen oftmals die Archetypenkraft der PriesterIn oder HeilerIn. Gerade das macht sie zu außergewöhnlich guten Begleiteren, Ratgeberen, Heilberuflern und Therapeuten.

Es gilt allerdings auch die Archetypenkraft der AnführerIn und UnternehmerIn zu aktivieren. Denn Priester und Heiler waren noch nie bekannt für ihr besonderes Geschick im Umgang mit Geld. ;-)

 

Siehe auch "Die 13 Archetypen der Frau".

 

5. Weniger Starke Geld-Manifestationskraft II

Hochsensible, Sensitive und Feinfühlige sind manchmal nicht so ganz von dieser Welt. Das Miteinander in Wirtschaft und Gesellschaft erscheint ihnen lieblos und manchmal fühlen sie sich wie Außerirdische, die dem weltlichen Treiben fassungslos zuschauen. Sie haben Fluchttendenzen, ziehen sich in ihr Kämmerchen oder in eine spirituelle Nebenwelt zurück. Meist geht das einher mit der energetischen Unterversorgung bzw. Blockade der unteren beiden Chakras, die für die Erdung und alles Materielle, für den Genuss und die Lebensfreude, für Fülle in Leichtigkeit zuständig sind.

 

Es gilt also, das Wurzelchakra und das Sakralchakra wieder zu erwecken.

 

6. Mitschwingen in kollektiven Mustern

Gerade sehr empathische Menschen neigen dazu, sich in kollektiven Mustern zu verheddern. Obwohl sie sich schon länger aus kollektiven Denk- und Verhaltensstrukturen gelöst haben mögen, können sie von intensiven kollektiven Feldern energetisch wieder eingefangen werden. Entsteht beispielsweise aufgrund einer größeren Bankenkrise oder der Verschlechterung außenpolitischer Beziehungen des eigenen Landes zu Nachbarländern ein kollektives Feld der Angst, laufen auch bewusstere und in der Fülle verankerte Menschen Gefahr, in dieses Feld der Angst zurückgezogen zu werden. Manchmal geschieht das schleichend und ist den Beteiligten gar nicht bewusst. Bis sie sich wundern, warum sie wieder mit Mangel, Ängsten und Lernaufgaben konfrontiert sind, die sie schon längst bearbeitet glaubten.

 

Es lohnt sich also, sich regelmäßig aus kollektiven Feldern, die nicht im Einklang mit dem eigenen Seelenplan sind, zu lösen.

 

7. Fehlannahme: "Geld steht mir nicht zu"

Zu guter Letzt mag dieser irrige Glaubenssatz dafür verantwortlich sein, dass Hochsensible, Sensitive oder Feinfühlige sich schwer mit Geld tun. Gründe für diese Fehlannahme können Schuldgefühle, Neid, die Idee, nur mit harter Arbeit Geld verdienen zu können, Familiengeheimnisse, Erfahrungen mit Geld- und Machtmissbrauch u.v.m. sein. Sie können das eigene Leben, die Ahnenreihe, vorangegangene Leben oder kollektive, gesellschaftliche Muster betreffen.

 

Mehr dazu finden Sie in meinen Blogartikeln „Was sind eigentlich erfolgsbremsende Glaubenssätze und Muster? - Wie erkenne ich meine Erfolgsbremsen?" und „Den Geldhahn aufdrehen - Blockaden im Geldfluss erkennen".


Viele sensitive Menschen in therapeutischen und helfenden Berufen haben auch die Tendenz, für ihre Arbeit kein Geld annehmen zu wollen. Weil ihre Arbeit erstens so viel Spaß macht und das Lohn genug ist, weil zweitens z.B. Heilarbeit allen zusteht und für alle kostenfrei sein sollte und drittens zu viel Geld zu haben und mit ihrer Heilarbeit aus der Masse zu treten bei ihnen Todesängste hervorruft (Verbindung zu Hexenverbrennungen & Co.). Alles sehr berechtigt, aber leider fatal für die Geldmanifestationskraft.

 

ErkenntnisREICHe Zeiten!

Herzlichst,
Ihre Inga Dalhoff

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