Rauhnächte

Was sind eigentlich Rauhnächte?

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Bei unseren Urahn-Innen, den Kelten, galten die Rauhnächte als heilig. Wobei der Begriff etwas irreführend ist, weil hiermit eigentlich ganze Tage gemeint sind. Die Tage von der Wintersonnenwende bis Anfang Januar.

 

Noch heute werden diese Rauhnächte je nach Region und Tradition entweder zwischen dem 21.12. und 5.1. oder zwischen dem 24.12. und 5.1. gefeiert, umfassen also 12 bis 15 Tage.
Diese Tage galten und gelten als Tage „zwischen der Zeit".

Bei unseren UrahnInnen, den Kelten, galten die Rauhnächte als heilig. Wobei der Begriff etwas irreführend ist, weil hiermit eigentlich ganze Tage gemeint sind. Die Tage von der Wintersonnenwende bis Anfang Januar.

Das alte Jahr ist abgeschlossen, das neue beginnt erst noch. Deshalb werden diese Tage z.B. genutzt, um Wohn-, Arbeits- und Seelenräume zu räuchern und zu reinigen und um sich auf das neue Jahr mit „Deuten" und Orakeln vorzubereiten. So wurde und wird in der ersten Rauhnacht für Januar orakelt, in der zweiten für Februar und so fort.

Vieles hat sich also bis in unsere Zeit erhalten, wie z.B. das Sonnwendfeuer am 21.12., das Räuchern und Pausieren zwischen den Feiertagen, das Orakeln in Form von Bleigießen zu Silvester, ...

Ich selbst habe den Wert von Ritualen und bewusst begangenen Übergängen in einer ansonsten „ent-ritualisierten" Welt sehr zu schätzen gelernt und kann es nur empfehlen, die Rauhnächte still, bewusst und persönlich zu gestalten. Vielleicht finden Sie auch Gefallen daran?

Einfach in den Alltag zu integrieren sind z.B.

  • das Ausräuchern der Räume (ich benutze gerne Salbei oder Beifuß),
  • das Feiern des wiederkehrenden Lichts mit einem Feuer zur Wintersonnenwende (21.12., auch Thomasnacht genannt),
  • ein paar Fastentage (am besten bei abnehmendem Mond) oder bewusst genossenes Essen,
  • das tägliche Einbinden von Zeiten für Rückzug, Stille und Meditation (und wenn es nur ein paar bewusste Minuten sind),
  • das Erstellen von Jahrescollagen / Bildern für das nächste Jahr, (hierzu biete ich übrigens am 11.01. einen Workshop an, auf den du dich während der Rauhnächte bereits vorbereiten kannst! :-))
  • bewusstes Sein in der Natur,
  • das (gemeinsame) Singen und Tanzen...

Wie feiern Sie die Rauhnächte?

Herzliche Grüße,
Inga Dalhoff

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